RSA306 Echtzeit-Spektrumanalysator auf USB-Basis – Datenblatt

Spektrumanalysator
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Durch Nutzung Ihres PCs und der HF-Signalanalyse-Software SignalVu-PC™ von Tektronix kann der RSA306 Funktionen wie Echtzeit-Spektrumanalyse, Streaming-Erfassung und tiefgehende Signalanalyse für Signale von 9 kHz bis 6,2 GHz bieten – und dies alles in einem kostengünstigen, leicht transportierbaren Gerät, das ideal geeignet ist für den Einsatz vor Ort, im Werk oder für Lehr- und Lernzwecke.

Die wichtigsten Leistungsdaten
  • Frequenzbereich von 9 kHz bis 6,2 GHz für eine breite Palette von Analyseanforderungen
  • Messbereich von +20 dBm bis -160 dBm
  • Erfassung von Störungen, um die Erkennung von Problemen beim ersten Mal und jederzeit sicherzustellen
  • Umgebungs-, Stoß- und Schwingungsspezikationen gemäß MIL-STD-28800 Klasse 2 für den Einsatz unter rauen Bedingungen
Wichtige Funktionen
  • Umfangreiche Spektrumanalyse-Funktion durch die im Lieferumfang enthaltene Software SignalVu-PC™ von Tektronix
  • 27 Spektrum- und Signalanalysemessungen standardmäßig enthalten
  • Optionen für Mapping, Modulationsanalyse, Unterstützung des WLAN- und Bluetooth-Standards, Pulsmessungen, Wiedergabe aufgezeichneter Daten und Frequenzeinschwingverhalten
  • Spektrum-/Spektrogrammanzeige in Echtzeit zur Minimierung des Zeitaufwands für die Transientensuche und Störungsortung
  • Im Lieferumfang enthaltene Programmierschnittstelle (API) für Microsoft Windows-Umgebungen
  • MATLAB-Gerätetreiber zur Verwendung mit der Instrument Control Toolbox
  • Streaming-Erfassung für die Aufzeichnung von langfristigen Ereignissen
Anwendungsgebiete
  • Akademischer/schulischer Bereich
  • Instandhaltung, Installation und Reparatur im Werk oder vor Ort
  • Wertebewusste Entwicklung und Herstellung
  • Störungsortung

Der RSA306: Eine neue Geräteklasse

Der RSA306 bietet umfassende Spektrumanalyse und tiefgehende Signalanalyse zu einem noch nie dagewesenen Preis. Unter Nutzung der neuesten kommerziellen Schnittstellen und verfügbaren Rechenleistung trennt der RSA306 Signalerfassung und Messung, wodurch die Kosten für die Gerätehardware drastisch reduziert werden. Die Analyse, Speicherung und Wiedergabe von Daten erfolgt auf Ihrem PC, Tablet oder Laptop. Die separate Verwaltung von PC und Erfassungshardware macht Verarbeitungs-Upgrades einfach und minimiert IT-Management-Probleme.

SignalVu-PC™-Software und eine API für tiefgehende Analyse und schnelle Programierinteraktion

Zur Steuerung des RSA306 dient SignalVu-PC, ein leistungsstarkes Programm, das die Grundlage der Performance-Signalanalysatoren von Tektronix darstellt. SignalVu-PC bietet Funktionen für tiefgehende Analysen, die so bisher in kostengünstigen Lösungen nicht verfügbar waren. Durch die Echtzeitverarbeitung von Spektren/Spektrogrammen mit DPX-Technologie auf Ihrem PC werden die Hardwarekosten noch weiter reduziert. Kunden, die Programmierzugang zum Gerät benötigen, können entweder die Programmierschnittstelle von SignalVu-PC wählen oder die im Lieferumfang enthaltene Programmierschnittstelle (API) verwenden, die eine umfassende Auswahl von Befehlen und Messungen bietet. Für die API ist ein MATLAB-Treiber verfügbar, der die Verwendung von MATLAB und der Instrument Control Toolbox ermöglicht.

In der Basisversion von SignalVu-PC enthaltene Messungen

Die Basisfunktionen der kostenlosen SignalVu-PC-Software sind bereits äußerst umfangreich. Die nachstehende Tabelle enthält einen Überblick über die in der kostenlosen SignalVu-PC-Software enthaltenen Messungen.

Allgemeine Signalanalyse
Spektrumanalysator Spans von 1 kHz bis 6,2 GHz
Drei Traces plus Math- und Spektrogramm-Trace
Fünf Marker mit Funktionen für Leistung, relative Leistung, integrierte Leistung, Leistungsdichte und dBc/Hz
DPX-Spektrum/Spektrogramm Echtzeit-Spektrumanzeige mit 100-prozentiger Erfassungswahrscheinlichkeit von Signalen im Bereich von 100 μsec bis 40 MHz Span
Amplitude, Frequenz, Phase vs. Zeit, RF I und Q vs. Zeit Basisfunktionen der Vektoranalyse
Zeitübersicht/Navigator Ermöglicht die einfache Einstellung von Erfassungs- und Analysezeiten für die tiefgehende Analyse in mehreren Bereichen
Spektrogramm Analyse des Signals mit einer 2-D- oder 3-D-Wasserfall-Anzeige
AM/FM-Listening FM- und AM-Signale hören und in einer Datei speichern
Analoge Modulationsanalyse
AM-, FM-, PM-Analyse Misst wichtige AM-, FM-, PM-Parameter
RF-Messungen
Störsignalmessung Benutzerdefinierte Grenzlinien und -bereiche ermöglichen die automatische Prüfung von Verletzungen des Spektrums über den gesamten Bereich des Gerätes
Spektrumemissionsmaske Benutzerdefinierte oder standardspezifische Masken
Belegte Bandbreite Misst 99 % Leistung, -xdB Punkt
Kanalleistung und ACLR Variable Kanalparameter und Parameter des benachbarten bzw. übernächsten Kanals
MCPR Ausgefeilte, flexible Messungen der Leistung mehrerer Kanäle
CCDF Komplementäre kumulative Verteilungsfunktion zur Darstellung der statistischen Variationen im Signalpegel

Der RSA306 mit SignalVu-PC bietet grundlegende und fortgeschrittene Messungen für Feld und Labor

Sehen Sie, was Sie noch nie gesehen haben: Die 40 MHz-Echtzeit-Bandbreite des RSA306 in Kombination mit der Analysesoftware SignalVu-PC lässt Sie jedes Signal erkennen, selbst Signale mit einer Dauer von nur 100 μs. Die nachfolgende Abbildung zeigt eine WLAN-Übertragung (grün und orange), wobei die sich in der Anzeige wiederholenden schmalen Signale von einem Bluetooth-Modul stammen. Im Spektrogramm (oberer Teil der Anzeige) werden diese Signale zeitlich klar getrennt, um etwaige Signalkollisionen aufzuzeigen.


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Überwachung war noch nie so einfach. Spektrummaskentests erfassen Details von Transienten, wie sie im Frequenzbereich auftreten, beispielsweise intermittierende Störungen. Maskentests können für das Anhalten der Erfassung, Speichern der Erfassung, Speichern eines Bilds und Senden eines akustischen Alarms eingestellt werden. Die nachfolgende Abbildung zeigt eine Spektrummaske (in orange in der Spektrumanzeige), die erstellt wurde, um einen Frequenzbereich auf Verletzungen zu überwachen. Es trat eine einzelne Transiente mit einer Dauer von 125 μs auf, die von der Maske abwich, wobei die Verletzung rot angezeigt wird. Die Transiente ist im Spektrogramm über dem roten Verletzungsbereich (eingekreist) deutlich erkennbar.


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EMI Pre-Compliance- und Diagnosemessungen lassen sich mit dem RSA306 und SignalVu-PC schnell und einfach erledigen. Verstärkung/Dämpfung von Wandlern, Antennen, Vorverstärkern und Kabeln können in Korrekturdateien eingegeben und gespeichert werden, und mit der standardmäßigen Funktion zur Störsignalmessung in SignalVu-PC lassen sich Grenzlinien für den Test festlegen. Die nachfolgende Abbildung zeigt einen Test von 400 MHz bis 1 GHz, wobei die Testgrenzen grün gekennzeichnet sind. Verletzungen werden in der Ergebnistabelle für den Test unterhalb des Diagramms festgehalten, und das Panel für die Eingabe externer Verluste wird dargestellt. CISPR-Spitzenwert-Detektion und -6 dB Filterbandbreiten sind Standardfunktionen und ermöglichen den Vergleich der Ergebnisse mit anderen Werkzeugen.

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Die Analyse von AM- und FM-Signalen wird in SignalVu-PC standardmäßig durchgeführt. Die nachfolgende Bildschirmdarstellung zeigt eine 1-kHz-Tonamplitude, die einen Träger auf 48,9 % Total AM moduliert. Marker werden in der Spektrumanzeige verwendet, um das Modulations-Seitenband bei 1 kHz Offset, 12,28 dB unter dem Träger, zu messen. Dieses Signal wird gleichzeitig in der Modulationsanzeige angezeigt, wobei AM vs. Zeit, mit +Peak-, -Peak- und Total AM angezeigt werden. Fortgeschrittene Messungen für analoge Audiomodulation, einschließlich SINAD, THD und Modulationsrate, sind in Option SVA verfügbar.


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SignalVu-PC – anwendungsspezifische Optionen

SignalVu-PC bietet zahlreiche anwendungsorientierte Mess- und Analyseoptionen, wie beispielsweise:

  • Allgemeine Modulationsanalyse (27 Modulationstypen, darunter 16/32/64/256 QAM, QPSK, O-QPSK, GMSK, FSK, APSK)
  • P25-Analyse von Signalen Phase I und Phase 2 
  • WLAN-Analyse von 802.11a/b/g/j/p, 802.11n, 802.11ac
  • LTE™ FDD- und TDD-Basisstation (eNB) Cell ID & RF Messungen (Option SV28)
  • Bluetooth®-Analyse bei Low Energy, Basic Rate und Enhanced Data Rate
  • Mapping und Signalstärke
  • Pulsanalyse
  • AM/FM/PM/Direct-Audio Messung, einschließlich SINAD, THD
  • Wiedergabe aufgezeichneter Daten mit vollständiger Analyse in allen Bereichen

Die Option SVM für die Modulationsanalyse ermöglicht mehrere Anzeigen der Modulationsqualität. Die nachfolgende Bildschirmdarstellung zeigt die Standardmessung Kanalleistung/ACLR in Kombination mit einer Konstellationsanzeige und Messungen der Vektorsignalqualität an einem QPSK-Signal.


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Option SV26 zu SignalVu-PC ermöglicht schnelle, standardbasierte Sender-Integritätsprüfungen an APCO P25-Signalen. Die nachfolgende Abbildung zeigt ein Signal Phase II, das mit dem Spektrumanalysator überwacht wird, während Messungen der Senderleistung, Modulation und Frequenz durchgeführt werden.


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Umfangreiche WLAN-Messungen sind einfach durchzuführen. Bei dem nachfolgend dargestellten 802.11g-Signal zeigt das Spektrogramm die erste Pilotsequenz an, gefolgt vom Hauptsignal. Die Modulation wird für das Paket automatisch als 64 QAM erkannt und als Konstellation angezeigt. Die Datenübersicht gibt einen EVM-Effektivwert von -33,24 dB an, und die Burstleistung wird bei 10,35 dBm gemessen. SignalVu-PC-Optionen sind für 802.11a/b/j/g/p, 802.11n und 802.11ac bis zu einer Bandbreite von 40 MHz verfügbar.


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Mit der Option SV27 können Sie auf dem Bluetooth-SIG-Standard beruhende RF-Messungen an Sendern im Zeit-, Frequenz- und Modulationsbereich durchführen. Diese Option ermöglicht Basic-Rate- und Low-Energy-Sendermessungen, die in der Bluetooth SIG Test Specification RF.TS.4.1.1 für die Basic Rate und in der RF-PHY.TS.4.1.1 für Bluetooth Low Energy definiert sind. Die Option SV27 erkennt außerdem automatisch Enhanced-Data-Rate-Datenpakete, demoduliert sie und liefert Symbolinformationen. Datenpaketfelder sind zur eindeutigen Erkennung in der Symboltabelle farbcodiert.

Pass/Fail-Ergebnisse werden mit einstellbaren Grenzwerten dargestellt, und Bluetooth-Voreinstellungen können über Buttons zu unterschiedlichen Messungen abgerufen werden. Die folgende Messung zeigt die zeitabhängige Abweichung, den Frequenzoffset, den Frequenzdrift und eine Zusammenfassung der Messungen mit Pass/Fail-Ergebnissen.

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Die SignalVu-PC-Option MAP ermöglicht Störungsortung und Signalstärkeanalyse. Die Azimut-Richtungsfunktion ermöglicht das Lokalisieren von Störungen. Sie ermöglicht es, in einer zugeordneten Messung eine Linie oder einen Pfeil zu zeichnen, um die Ausrichtung der Antenne zum Zeitpunkt einer Messung anzugeben. Auch Messbezeichnungen können erstellt und angezeigt werden.


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Option SV28 ermöglicht die folgenden Transmitter-Messungen an einer LTE-Basisstation:

Cell-ID

Kanalleistung

Belegte Bandbreite

Nachbarkanalleistung (ACLR)

Spektrumemissionsmaske (SEM)

Toff Senderleistung für TDD

Es stehen vier Voreinstellungen zur Auswahl, die die Pre-Compliance Prüfung beschleunigen und die Cell-ID bestimmen: Cell-ID, ACLR, SEM, Kanalleistung und TDD-Toff-Leistung. Die Messungen entsprechen der Definition in 3GPP TS Version 12.5 und unterstützen alle Kategorien von Basisstationen (auch Picocells und Femtocells). Es werden Pass/Fail-Informationen gemeldet, und alle Kanalbandbreiten werden unterstützt.

Die Cell-ID-Voreinstellung zeigt das primäre Synchronisierungssignal (PSS) und das sekundäre Synchronisierungssignal (SSS) in einem Konstellationsdiagramm, und auch der Frequenzfehler wird dargestellt.

Die ACLR-Voreinstellung misst den E-UTRA- und den UTRA-Nachbarkanal mit unterschiedlichen Chipraten für UTRA. ACLR unterstützt außerdem die Rauschkorrektur anhand des gemessenen Rauschens, wenn kein Eingangssignal anliegt. Sowohl ACLR als auch SEM können im Swept-Modus (Standard) oder im schnelleren Einzelerfassungsmodus (Echtzeit) genutzt werden, wenn die erforderliche Messbandbreite unter 40 MHz liegt.


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Die Wiedergabe aufgezeichneter Signale kann stundenlanges Beobachten in Echtzeit und Warten auf eine Spektralverletzung auf wenige Minuten verkürzen. Die Aufzeichnungsdauer ist nur durch die Größe des Speichermediums beschränkt. Die Option SV56 (Wiedergabe) in SignalVu-PC ermöglicht die vollständige Analyse aller SignalVu-PC-Messungen (auch das DPX-Spektrogramm). Die Spezifikation für die Mindestsignaldauer wird auch während der Wiedergabe eingehalten. AM/FM-Audiodemodulation ist möglich. Es stehen variable Spans, Auflösungsbandbreiten, Analysedauern und Bandbreiten zur Verfügung. Für aufgezeichnete Signale können Frequenzmaskentests bis zu einem Span von 40MHz ausgeführt werden, und bei Maskenverletzungen werden bestimmte Aktionen ausgeführt (z. B. Signalton, Anhalten, Speichern eines Trace, eines Bilds und Speichern von Daten). Teile der Wiedergabe lassen sich auswählen und zur wiederholten Untersuchung der Signale in einer Endlosschleife wiedergeben. Die Wiedergabe kann ohne Überspringen erfolgen, oder es können Zeitlücken zur Verkürzung der Prüfdauer eingefügt werden. Die Wiedergabe in Live-Geschwindigkeit gewährleistet die Güte der AM/FM-Demodulation und bietet eine 1:1-Wiedergabe der tatsächlichen Zeit. Die Marker im Spektrogramm zeigen die Uhrzeit der Aufzeichnung, sodass eine Korrelation zu Ereignissen in der realen Welt hergestellt werden kann. In der nachfolgenden Abbildung ist das FM-Band gezeigt, wobei eine Maske zur Erkennung von Spektralverletzungen dient, und gleichzeitig wird das FM-Signal bei einer Mittenfrequenz von 92,3 MHz widergegeben.

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Technische Daten

Die technischen Daten gelten innerhalb der folgenden Bedingungen:

  • Verwenden Sie das Gerät in einer Umgebung, die den in diesen technischen Daten aufgeführten Angaben für Temperatur, Höhe und Luftfeuchtigkeit entspricht.
  • Die Aufwärmphase beträgt 30 Minuten nach Anschluss an den PC und Starten der SignalVu-Software.
Frequenz
HF-Eingangsfrequenzbereich
9 kHz bis 6,2 GHz
Genauigkeit der Frequenzreferenz
Anfänglich
±3 ppm + Alterung (18 °C bis 28 °C Umgebungstemperatur, nach 20 Minuten Warmlaufzeit)

±25 ppm + Alterung (-10 °C bis 55 °C Umgebungstemperatur, nach 20 Minuten Warmlaufzeit), typisch

Alterung (typisch)
±3 ppm (1. Jahr), ±1 ppm/Jahr danach
Externer Eingang für Frequenzreferenz
Eingangsfrequenzbereich
10 MHz ±10 Hz
Eingangspegelbereich
-10 dBm bis +10 dBm Sinuskurve
Impedanz
50 Ω
Mittenfrequenzauflösung
Block-IQ-Abtastungen
1 Hz
Gestreamte ADC-Abtastungen
500 kHz
Amplitude
HF-Eingangsimpedanz
50 Ω
HF-Eingang VSWR (typisch)
≤ 1,8:1 (10 MHz bis 6200 MHz, Referenzpegel ≥ +10 dBm)
Maximaler HF-Eingangspegel ohne Schaden
Gleichspannung
±40 VDC
Referenzpegel ≥ –10 dBm
+23 dBm (kontinuierlich oder Peak)
Referenzpegel
+15 dBm (kontinuierlich oder Peak)
Maximaler HF-Eingangspegel für Betrieb
Der maximale Pegel am HF-Eingang, bei dem das Gerät den Messspezifikationen entspricht.
Mittenfrequenz
+15 dBm
Mittenfrequenz ≥22 MHz (HF-Pfad)
+20 dBm
Amplitudengenauigkeit bei allen Mittenfrequenzen
Mittenfrequenz Garantiert (18 °C bis 28 °C) Typisch (95 % Zuverlässigkeit) (18 °C bis 28 °C) Typisch (-10 °C bis 55 °C)
9 kHz - ±2,0 dB ±1,25 dB ±3,0 dB
≥ 3 GHz - 6,2 GHz ±2,75 dB ±2,0 dB ±3,0 dB
Referenzpegel +20 dBm bis -30 dBm, Abgleichausführung vor Tests.

Gilt für korrigierte IQ-Daten, bei Signal-Rausch-Verhältnissen > 40 dB.

Nach Lagerung bei maximaler Lagertemperatur kann sich die Genauigkeit um bis zu ±0,6 dB verschlechtern, dies wird aber innerhalb von 24 Stunden von selbst wieder behoben

Zwischenfrequenz und Erfassungssystem
IF-Bandbreite
40 MHz
ADC Abtastrate und Bitbreite
112 MS/s, 14 Bit
Echtzeit-IF-Erfassungsdaten (unkorrigiert)
112 MS/s, 16-Bit-Ganzzahl Echtzeit-Abtastungen

40 MHz BW, 28 ±0,25 MHz Digital IF, unkorrigiert. Korrigierte Werte werden in gespeicherten Dateien gespeichert

Block-Streaming-Daten mit einer durchschnittlichen Rate von 224 MB/s

Block-Basisband-Erfassungsdaten (korrigiert)
Maximale Erfassungszeit
1 Sekunde
Bandbreiten
≤ 40 /( 2N) MHz, 0 Hz Digital IF, N ≥ 0 
Abtastraten
≤ 56 / (2N) MS/s, komplexe Abtastungen, 32-Bit-Gleitkomma, N ≥ 0 
Kanalamplitudenabweichung
±1,0 dB, 18 ⁰C bis 28 ⁰C

±2,0 dB, -10 ⁰C bis 55 ⁰C, typisch

±3,0 dB, 22–24 MHz, -10 ⁰C bis 55 ⁰C, typisch

Referenzpegel +20 dBm bis -30 dBm, Abgleichausführung vor Test

Gilt für korrigierte IQ-Daten, bei Signal-Rausch-Verhältnissen > 40 dB

Trigger
Trigger/Sync-Eingang
Spannungsbereich
TTL, 0,0 V – 5,0 V
Triggerpegel, positive Schwellenwertspannung
min. 1,6 V; max. 2,1 V
Triggerpegel, negative Schwellenwertspannung
min. 1,0 V; max. 1,35 V
Impedanz
10 kΩ
IF-Leistungstrigger
Schwellenwertbereich
0 dB bis -50 dB ab Referenzpegel, bei einem Triggerpegel > 30 dB über dem Grundrauschen
Typ
Ansteigende oder abfallende Flanke
Trigger-Totzeit

≤100 μs

Rauschen und Verzerrung
Angezeigter mittlerer Rauschpegel (DANL)
Referenzpegel = -50 dBm, Eingang mit 50-Ω-Last abgeschlossen, Log.-Mittelwert-Detektion (10 Mittelwerte). Für SignalVu-PC-Spektrummessungen mit einem Span > 40 MHz kann ein NF- oder RF-Pfad im ersten Segment des Spektrum-Sweeps verwendet werden.
Mittenfrequenz Frequenzbereich DANL (dBm/Hz) DANL (dBm/Hz), typisch
100 kHz–42 MHz -130 -133
≥ 22 MHz (RF-Pfad) 2–5 MHz -145 -148
> 5 MHz–1,0 GHz -160 -163
> 1,0–2,0 GHz -158 -161
> 2,0–4,0 GHz -155 -158
> 4,0–6,2 GHz -150 -153
Phasenrauschen
Phasenrauschen, gemessen mit einem 1-GHz-Dauerstrichsignal bei 0 dBm

Die folgenden Tabelleneinträge beziehen sich auf die Einheiten dBc/Hz

  Mittenfrequenz
Offset 1 GHz 10 MHz (typisch) 1 GHz (typisch) 2,5 GHz (typisch) 6 GHz (typisch)
1 kHz -85 -115 -89 -78 -70
10 kHz -84 -122 -87 -84 -83
100 kHz -90 -126 -92 -92 -94
1 MHz -118 -127 -120 -114 -108
Störsignalverhalten
Oberwellen von 112 MHz im Bereich 1680–2688 MHz

LO-bezogene Störsignale in den Bereichen 3895–3945 MHz, 4780–4810 MHz und 4920–4950 MHz

Eingangbezogenes Störsignalverhalten (SFDR)
≤ -50 dBc, 18 ⁰C bis 28 ⁰C, bei aktivierter Auto-Einstellung und Signalstärken von 10 dB unter dem Referenzpegel von -30 dBm, Span ≤ 40 MHz
Eingangsfrequenzen ≤ 8 GHz

≤ -50 dBc, -10 ⁰C bis 55 ⁰C, typisch

Ausnahmen, typisch:

ZF-Durchlass: ≤ -45 dBc bei 1850–2700 MHz Mittenfrequenz

Image: ≤ -35 dBc bei 3700–3882 MHz Mittenfrequenz; ≤ -35 dBc bei 5400–5700 MHz Mittenfrequenz

RFx3LO: ≤ -45 dBc bei 4175–4225 MHz Mittenfrequenz

Eingangsfrequenzen 6,2–8,0 GHz, typisch
Image: ≤ -40 dBc bei 3882–4760 MHz Mittenfrequenz

RFx2LO: ≤ -25 dBc bei 4800–5150 MHz Mittenfrequenz

RFx3LO: ≤ -45 dBc bei 4175–4225 MHz Mittenfrequenz

Residual-FM
P-P (95 % Zuverlässigkeit)
IM-Verzerrung dritter Ordnung
Zwei Dauerstrich-Eingangssignale, 1 MHz Separierung, jeder Eingangssignalpegel 5 dB unter der Referenzpegeleinstellung am HF-Eingang

Referenzpegel bei -15 dBm deaktiviert Vorverstärker; Referenzpegel bei -30 dBm aktiviert Vorverstärker

Mittenfrequenz 2130 MHz
≤ -60 dBc bei Referenzpegel von -15 dBm, 18 °C bis 28 °C

≤ -60 dBc, bei Referenzpegel von -15 dBm, -10 °C bis 55 °C, typisch

40 MHz bis 6,2 GHz, typisch
Intercept-Punkt dritter Ordnung (TOI)
Mittenfrequenz 2130 MHz
≥ +10 dBm bei Referenzpegel von -15 dBm, 18 °C bis 28 °C

≥ +10 dBm, bei Referenzpegel von -15 dBm, -10 °C bis 55 °C, typisch

40 MHz bis 6,2 GHz, typisch
+14 dBm bei Referenzpegel von -10 dBm

-30 dBm bei Referenzpegel von -50 dBm

Verzerrung der 2. Oberwelle, typisch

Ausnahme:

Erfassung der zweiten Harmonischen (SHI)
+55 dBm, 10 MHz bis 300 MHz, Referenzpegel = 0 dBm

+60 dBm, 300 MHz bis 3,1 GHz, Referenzpegel = 0 dBm

+10 dBm, 10 MHz bis 3,1 GHz, Referenzpegel = -40 dBm

Ausnahme:

Durchführung lokaler Oszillator zu Eingangsanschluss
Audio-Ausgang
Audio-Ausgang (von SignalVu-PC oder der Programmierschnittstelle (API))
Arten
AM, FM
IF-Bandbreite
Fünf Optionen, 8 kHz – 200 kHz
Audio-Ausgangsfrequenzbereich
50 Hz – 10 kHz
PC-Audio-Ausgang
16 Bit bei 32 kS/s
Audio-Dateiformat
.wav-Format, 16 Bit, 32 kS/s
Überblick über die Basisleistungen von SignalVu-PC
Ausgewählte SignalVu-PC-Funktionen bei Verwendung mit dem RSA306. Weitere Informationen zu den Anwendungsfunktionen finden Sie im Datenblatt zu SignalVu-PC.
SignalVu-PC/RSA306 – Wichtige technische Daten
Max. Bereich
40 MHz Echtzeit

9 kHz - 6,2 GHz gewobbelt

Maximale Erfassungszeit
1,0 s
IQ-Mindestauflösung
17,9 ns (Erfassungsbandbreite = 40 MHz)
Spektrumanzeige
Traces
Drei Traces + 1 Math-Trace + 1 Trace aus dem Spektrogramm für die Spektrumanzeige
Trace-Funktionen
Normal, Mittelwert (Veff), Max-Hold, Min-Hold, Mittelwert der Aufzeichungen
Detektor
Mittelwert (Veff), Mittelwert, CISPR-Peak, +Peak, -Peak, Abtastung
Spektrum-Trace-Länge
801, 2401, 4001, 8001,10401, 16001, 32001 und 64001 Punkte
RBW-Bereich
10 Hz bis 10 MHz
DPX-Spektrumanzeige
Spektrumverarbeitungsrate (RBW = auto, Trace-Länge 801)
10.000/s
DPX-Bitmap-Auflösung
201x801
Markerinformationen
Amplitude, Frequenz, Signaldichte
Mindestsignaldauer für eine Erkennungswahrscheinlichkeit von 100 %
100 μs

Bereich: 40 MHz, RBW = Auto, Max Hold On

Aufgrund der nicht-deterministischen Ausführungszeit von Programmen unter dem Betriebssystem Microsoft Windows wird diese Spezifikation möglicherweise nicht erfüllt, wenn der Host-PC mit anderen Verarbeitungsaufgaben stark ausgelastet ist

Bereich (kontinuierliche Verarbeitung)
1 kHz bis 40 MHz
Bereich (gewobbelt)
Bis zum maximalen Frequenzbereich des Geräts
Verweildauer pro Schritt
50 ms bis 100 s
Trace-Verarbeitung
Farbabgestuftes Bitmap, +Peak, -Peak, Mittelwert
Trace-Länge
801, 2401, 4001, 10401 
RBW-Bereich
1 kHz bis 10 MHz
DPX-Spektrogrammanzeige
Trace-Erkennung
+Peak, -Peak, Mittelwert(Veff)
Trace-Länge, Speichertiefe
801 (60.000 Traces)

2401 (20.000 Traces)

4001 (12.000 Traces)

Zeitauflösung pro Zeile
50 ms bis 6400 s, benutzerwählbar
Analoge Modulationsanalyse (Standard)
Genauigkeit der AM-Demodulation, typisch
±2 %

0 dBm Eingang in der Mitte, Trägerfrequenz 1 GHz, 1 kHz/5 kHz Eingangsfrequenz/modulierte Frequenz, 10 % bis 60 % Modulationstiefe

0 dBm Eingangsleistungspegel, Referenzpegel = 10 dBm

Genauigkeit der FM-Demodulation, typisch
±3 %

0 dBm Eingang in der Mitte, Trägerfrequenz 1 GHz, 400 Hz/1 kHz Eingangsfrequenz/modulierte Frequenz

0 dBm Eingangsleistungspegel, Referenzpegel = 10 dBm

Genauigkeit der PM-Demodulation, typisch
±1 % der Messbandbreite

0 dBm Eingang in der Mitte, Trägerfrequenz 1 GHz, 1 kHz/5 kHz Eingangsfrequenz/modulierte Frequenz

0 dBm Eingangsleistungspegel, Referenzpegel = 10 dBm

Optionen zu SignalVu-PC
AM/FM/PM- und Direct-Audio-Messung (Option SVA)
Trägerfrequenzbereich (für Modulations- und Audio-Messungen)
(1/2 × Audio-Analyse-Bandbreite) bis maximale Eingangsfrequenz
Maximaler Audio-Frequenzbereich
10 MHz
FM-Messungen (Mod.index >0,1)
Trägerleistung, Trägerfrequenzfehler, Audio-Frequenz, Abweichung (+Peak, -Peak, Peak-Peak/2, Effektivwert), SINAD, Modulationsverzerrung, S/N, Gesamte harmonische Verzerrung, Gesamte nicht-harmonische Verzerrung, Brummen und Rauschen
AM-Messungen
Trägerleistung, Audio-Frequenz, Modulationstiefe (+Peak, -Peak, Peak-Peak/2, Effektivwert), SINAD, Modulationsverzerrung, S/N, Gesamte harmonische Verzerrung, Gesamte nicht-harmonische Verzerrung, Brummen und Rauschen
PM-Messungen
Trägerleistung, Trägerfrequenzfehler, Audio-Frequenz, Abweichung (+Peak, -Peak, Peak-Peak/2, Effektivwert), SINAD, Modulationsverzerrung, S/N, Gesamte harmonische Verzerrung, Gesamte nicht-harmonische Verzerrung, Brummen und Rauschen
Direct-Audio-Messungen
Signalleistung, Audio-Frequenz (+Peak, -Peak, Peak-Peak/2, Effektivwert), SINAD, Modulationsverzerrung, S/N, Gesamte harmonische Verzerrung, Gesamte nicht-harmonische Verzerrung, Brummen und Rauschen
Audio-Filter
Tiefpass: 0,3, 3, 15, 30, 80, 300 und Benutzereingabe bis 0,9 × Audio-Bandbreite

Hochpass: 20, 50, 300, 400 und Benutzereingabe bis 0,9 × Audio-Bandbreite

Standard: CCITT, C-Message

De-Emphasis (μs): 25, 50, 75, 750 und Benutzereingabe

Datei: Vom Benutzer bereitgestellte TXT- oder CSV-Datei mit Amplitude/Frequenz-Paaren. Maximal 1000 Paare

Leistungsmerkmale, typische Bedingungen: Sofern nicht anderes angegeben ist, gelten die Leistungsangaben für:

Modulationsrate = 5 kHz

AM-Tiefe: 50 %

PM-Abweichung 0,628 Radian

  FM AM PM Bedingungen
Genauigkeit der Trägerleistung Siehe die Amplitudengenauigkeit des Messgerätes  
Genauigkeit der Trägerfrequenz ± 7 Hz + (Senderfrequenz × Ref.-Frequ.-Fehler) Siehe die Frequenzgenauigkeit des Messgerätes ± 2 Hz + (Senderfrequenz × Ref.-Frequ.-Fehler) FM-Abweichung: 5 kHz / 100 kHz
Genauigkeit der Modulationstiefe n. z. ± 0,5 % n. z. Rate: 5 kHz
Tiefe: 50 %
Abweichungsgenauigkeit: ± (2 % × (Rate + Abweichung)) n. z. ± 3 % FM-Abweichung: 100 kHz
Genauigkeit der Rate ±0,2 Hz ±0,2 Hz ±0,2 Hz FM-Abweichung: 5 kHz / 100 kHz
Rest-Oberwellenanteil 0,5 % 0,5 % n. z. FM-Abweichung: 5 kHz / 100 kHz
Rate: 1 kHz
Rest-SINAD 49 dB
40 dB
56 dB 42 dB FM-Abweichung 5 kHz
FM-Abweichung 100 kHz
Rate: 1 kHz
Impulsmessungen (Option SVP)
Messungen (nominal)
Mittlere Betriebsleistung, Spitzenleistung, Mittlere übertragene Leistung, Impulsbreite, Anstiegszeit, Abfallzeit, Wiederholungsintervall (Sekunden), Wiederholungsintervall (Hz), Lastfaktor (%), Lastfaktor (Verhältnis), Restwelligkeit, Drift, Frequenzdifferenz zwischen Impulsen, Phasendifferenz zwischen Impulsen, Effektivfrequenzfehler, Maximaler Frequenzfehler, Effektivphasenfehler, Maximaler Phasenfehler, Frequenzabweichung, Phasenabweichung, Zeitmarke, Frequenzdifferenz, Impulsantwort, Überschwingen
Mindestimpulsbreite zur Erkennung
150 ns
Mittlere Betriebsleistung bei 18 °C bis 28 °C, typisch
±1,0 dB + absolute Amplitudengenauigkeit

Bei Impulsen mit einer Breite von 300 ns oder höher, Tastverhältnisse von 0,5 bis 0,001 und ein S/N-Verhältnis ≥ 30 dB

Lastfaktor, typisch
±0,2 % des Ablesewerts

Bei Impulsen mit einer Breite von 450 ns oder höher, Tastverhältnisse von 0,5 bis 0,001 und ein S/N-Verhältnis ≥ 30 dB

Mittlere übertragene Leistung, typisch
±1,0 dB + absolute Amplitudengenauigkeit

Bei Impulsen mit einer Breite von 300 ns oder höher, Tastverhältnisse von 0,5 bis 0,001 und ein S/N-Verhältnis ≥ 30 dB

Peak-Impulsstärke, typisch
±1,5 dB + absolute Amplitudengenauigkeit

Bei Impulsen mit einer Breite von 300 ns oder höher, Tastverhältnisse von 0,5 bis 0,001 und ein S/N-Verhältnis ≥ 30 dB

Impulsbreite, typisch

±0,25 % des Ablesewerts

Bei Impulsen mit einer Breite von 450 ns oder höher, Tastverhältnisse von 0,5 bis 0,001 und ein S/N-Verhältnis ≥ 30 dB

Allgemeine digitale Modulationsanalyse (Option SVM)
Modulationsformate
BPSK, QPSK, 8PSK, 16QAM, 32QAM, 64QAM, 128QAM, 256QAM, PI/2DBPSK, DQPSK, PI/4DQPSK, D8PSK, D16PSK, SBPSK, OQPSK, SOQPSK, 16-APSK, 32-APSK, MSK, GFSK, CPM, 2FSK, 4FSK, 8FSK, 16FSK, C4FM
Analysezeitraum
Bis zu 81.000 Abtastungen
Messfilter
Root-Raised-Cosine, Raised-Cosinus, Gauss, Rechteck, IS-95 TX_MEA, IS-95 Base TXEQ_MEA, –
Referenzfilter
Gauss, Raised-Cosinus, Rechteck, IS-95 REF, –
Filter-Dämpfungsfaktor
α:0,001 bis 1, in Schritten von 0,001 
Messgrößen
Konstellation, Demod I&Q vs. Zeit, Error-Vector-Magnitude (EVM) vs. Zeit, Augendiagramm, Frequenzabweichung vs. Zeit, Größenfehler vs. Zeit, Phasenfehler vs. Zeit, Signalqualität, Symboltabelle, Trellis-Diagramm
Symbolratenbereich
1 k Symbole/s bis 40 M Symbole/s

Das modulierte Signal muss vollständig in der Erfassungsbandbreite enthalten sein

Adaptiver Equalizer
Linearer, Decision-Directed-, Feed-Forward (FIR)-Equalizer mit Koeffizientenanpassung und einstellbarer Konvergenzrate. Unterstützt die Modulationstypen BPSK, QPSK, OQPSK, π/2-DBPSK, π/4-DQPSK, 8-PSK, 8-DSPK, 16-DPSK, 16/32/64/128/256-QAM,16/32-APSK
QPSK Residuale EVM (Mittenfrequenz = 2 GHz), typisch
1,1 % (100 kHz Symbolrate)

1,1 % (1 MHz Symbolrate)

1,2 % (10 MHz Symbolrate)

2,5 % (30 MHz Symbolrate)

400 Symbole Messlänge, 20 Mittelwerte, Normalisierungsreferenz = maximale Symbolgröße

256 QAM Residuale EVM (Mittenfrequenz = 2 GHz), typisch
0,8 % (10 MHz Symbolrate)

1,5 % (30 MHz Symbolrate)

400 Symbole Messlänge, 20 Mittelwerte, Normalisierungsreferenz = maximale Symbolgröße

WLAN-Messungen, 802.11a/b/g/j/p (Option SV23)
Messgrößen
WLAN-Leistung vs. Zeit; WLAN-Symboltabelle; WLAN-Konstellation; Spektrumemissionsmaske; Error-Vector-Magnitude (EVM) vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Mag-Fehler vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Phasenfehler vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Kanalfrequenzgang vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); spektrale Flachheit vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz)
Residuale EVM - 802.11a/g/j /p (OFDM), 64-QAM, typisch
2,4 GHz, 20 MHz Bandbreite: -38 dB

5,8 GHz, 20 MHz Bandbreite: -38 dB

Der Eingangssignalpegel ist für beste EVM optimiert, durchschnittlich 20 Bursts, ≥16 Symbole pro Burst

Residuale EVM - 802.11b, CCK-11, typisch
2,4 GHz, 11 MBit/s: 2,0 %

Der Eingangssignalpegel ist für beste EVM optimiert, durchschnittlich 1.000 Chips, BT = 0,61

WLAN-Messungen 802.11n (Option SV24)
Messgrößen
WLAN-Leistung vs. Zeit; WLAN-Symboltabelle; WLAN-Konstellation; Spektrumemissionsmaske; Error-Vector-Magnitude (EVM) vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Mag-Fehler vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Phasenfehler vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Kanalfrequenzgang vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); spektrale Flachheit vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz)
EVM-Leistung - 802.11n, 64-QAM, typisch
2,4 GHz, 40 MHz Bandbreite: -35 dB

5,8 GHz, 40 MHz Bandbreite: -35 dB

Der Eingangssignalpegel ist für beste EVM optimiert, durchschnittlich 20 Bursts, ≥16 Symbole pro Burst

WLAN-Messungen 802.11ac (Option SV25)
Messgrößen
WLAN-Leistung vs. Zeit; WLAN-Symboltabelle; WLAN-Konstellation; Spektrumemissionsmaske; Error-Vector-Magnitude (EVM) vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Mag-Fehler vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Phasenfehler vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); Kanalfrequenzgang vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz); spektrale Flachheit vs. Symbol (oder Zeit), vs. Unterträger (oder Frequenz)
EVM-Leistung - 802.11ac, 256-QAM, typisch
5,8 GHz, 40 MHz Bandbreite: -35 dB

Der Eingangssignalpegel ist für beste EVM optimiert, durchschnittlich 20 Bursts, ≥16 Symbole pro Burst

APCO-P25-Messungen (Option SV26)
Messgrößen
HF-Ausgangsleistung, Genauigkeit der Betriebsfrequenz, Emissionsspektrum der Modulation, unerwünschte Emissionsstörung, Nachbarkanalleistung, Frequenzabweichung, Modulationstreue, Frequenzfehler, Augendiagramm, Symboltabelle, Genauigkeit der Symbolrate, Senderleistung und Einschwingzeit des Encoders, Senderdurchsatzverzögerung, Frequenzabweichung vs. Zeit, Leistung vs. Zeit, Transienten-Frequenzverhalten, HCPM Sender - Spitzenwert logischer Kanal ACPR, HCPM Sender - Off-Slot-Leistung logischer Kanal, HCPM Sender - Leistungshüllkurve logischer Kanal, HCPM Sender - Zeitabgleich logischer Kanal, kreuzkorrelierte Marker
Modulationstreue, typisch
C4FM = 1,3 %

HCPM = 0,8 %

HDQPSK = 2,5 %

Eingangssignalpegel ist für beste Modulationstreue optimiert.

Bluetooth-messungen (Option SV27)
Modulationsformate

Basic Rate, Bluetooth Low Energy, Enhanced Data Rate - Revision 4.1.1 

Messgrößen
Spitzenleistung, mittlere Leistung, Nachbarkanalleistung oder In-Band-Emissionsmaske, -20-dB-Bandbreite, Frequenzfehler, Modulationseigenschaften einschließlich ΔF1-Mittelwert (11110000), ΔF2-Mittelwert (10101010), ΔF2 > 115 kHz, ΔF2/ΔF1-Verhältnis, zeitabhängige Frequenzabweichung mit Informationen über die Messung auf Datenpaket- und Oktettebene, Trägerfrequenz f0, Frequenzoffset (Kopf und Nutzdaten), max. Frequenzoffset, Frequenzdrift f1-f0, max. Driftrate fn-f0 and fn-fn-5, Mittenfrequenzoffset-Tabelle und Frequenzdrifttabelle, Tabelle mit farbkodierten Symbolen, Paketkopf-Decodierinformationen, Augendiagramm, Konstellationsdiagramm

Ausgangsleistung, In-Band-Emissionen und ACP
Pegelungenauigkeit: Siehe die Angaben zu Amplitude und Flachheit.

Messbereich: Signalpegel > -70 dBm

Modulationseigenschaften

Abweichungsbereich: ±280 kHz

Abweichungungenauigkeit (bei 0 dBm)

2 kHz + Frequenzungenauigkeit des Messgerätes (Basic Rate)

3 kHz + Frequenzungenauigkeit des Messgerätes (Low Energy)

Messbereich: Kanal-Nennfrequenz ±100 kHz

Anfängliche Toleranz der Trägerfrequenz (ICFT)

Messungenauigkeit (bei 0 dBm):

Messbereich: Kanal-Nennfrequenz ±100 kHz

Trägerfrequenzdrift

Messungenauigkeit:

Messbereich: Kanal-Nennfrequenz ±100 kHz

LTE-Downlink-HF-Messungen (Opt. SV28)
Unterstützter Standard

3GPP TS 36.141 Version 12.5 

Unterstütztes Frame-Format

FDD und TDD

Unterstützte Messungen und Anzeigen
Nachbarkanalleistung (ACLR – Adjacent Channel Leakage Ratio), Spektrumemissionsmaske (SEM), Kanalleistung, belegte Bandbreite (OBW – Occupied Bandwidth), Leistungs-vs.-Zeitanzeige für Toff Senderleistung für TDD-Signale und LTE-Konstellationsdiagramm für primäres Synchronisierungssignal, sekundäres Synchronisierungssignal mit Cell-ID, Gruppen-ID, Sektor-ID und Frequenzfehler.
ACLR mit E-UTRA-Bändern (nominal mit Rauschkorrektur)

1. Nachbarkanal, 65 dB (RSA306)

2. Nachbarkanal, 66 dB (RSA306)

Mapping und Signalstärke (Option MAP)
Unterstützte Kartentypen
Pitney Bowes MapInfo (*.mif), Bitmap (*.bmp)
Gespeicherte Messergebnisse
Dateien mit Messdaten (exportierte Ergebnisse)
Für die Messungen verwendete Kartendatei
KMZ-Datei von Google Earth
Abrufbare Ergebnisdateien (Trace- und Setup-Dateien)
MapInfo-kompatible MIF/MID-Dateien
RF-Signalstärke
Signalstärkeanzeige
Auf der rechten Seite der Anzeige
Messbandbreite
Bis zu 40 MHz, abhängig von der Span- und RBW-Einstellung
Tontyp

Variable hörbare Frequenz auf Grundlage der empfangenen Signalstärke

Wiedergabe aufgezeichneter Signale (Option SV56)
Typ der Wiedergabedatei
R3F, aufgezeichnet mit RSA306
Bandbreite der aufgezeichneten Datei
40 MHz
Bedienelemente für Dateiwiedergabe
Allgemein: Wiedergabe, Stopp, Wiedergabe beenden

Position: Anfangs-/Endpunkte für Wiedergabe einstellbar von 0 % bis 100 %

Überspringen: Definition des zu überspringenden Bereichs von 73 µs bis 99 % der Dateigröße

Live-Geschwindigkeit: Wiedergabe in 1:1-Geschwindigkeit der Aufzeichnungszeit

Schleifensteuerung: Einmalige Wiedergabe oder Wiedergabe in Endlosschleife

Speicheranforderungen
Zum Aufzeichnen von Signalen muss der Speicher eine Schreibgeschwindigkeit von 300 MB/Sek. bieten und zum Wiedergeben aufgezeichneter Dateien in Live-Geschwindigkeit eine Lesegeschwindigkeit von 300 MB/Sek.
Eingänge, Ausgänge, Schnittstellen, Stromverbrauch
HF-Eingang
Typ N, Buchse
Externer Eingang für Frequenzreferenz
SMA, Buchse
Trigger/Sync-Eingang
SMA, Buchse
Statusanzeige
LED, zweifarbig rot/grün
USB-Geräteanschluss
USB 3.0 - Mikro-B
Leistungsaufnahme
USB3.0 SuperSpeed Anforderungen: 5,0 V, ≤ 900 mA (nominal)
Physikalische Eigenschaften
Abmessungen
Höhe
30,5 mm
Breite
190,5 mm
Tiefe
127 mm
Gewicht
0,59 kg
Gesetzliche Bestimmungen
Sicherheit
UL61010-1, CAN/CSA-22.2 No.61010-1, EN61010-1, IEC61010-1 
Regionale Zertifizierungen
Europa: EN61326

Australien/Neuseeland: AS/NZS 2064

EMV-Emissionen
EN61000-3-2, EN61000-3-3, EN61326-2-1 
EMV-Störfestigkeit
EN61326–1/2, IEC61000-4-2/3/4/5/6/8/11 
Umgebungsdaten
Temperatur
Betrieb
-10 °C bis +55 °C
Lagerung
-51 °C bis +71 °C
Luftfeuchtigkeit (bei Betrieb)
5 % bis 75 % ±5 % relative Luftfeuchtigkeit (RH) von +30 °C bis +40 °C

5 % bis 45 % RH über +40 °C bis +55 °C

Höhe über NN
Betrieb
Bis zu 9.144 m
Lagerung
15.240 m
Dynamik
Mechanische Stöße, Betrieb
Mechanische Stöße, Halbsinus, 30 g Spitzenamplitude, 11 μs Dauer, drei Stöße in jede Richtung jeder Achse (insgesamt 18)
Erschütterungen, Lagerung
0,030 g2/Hz, 10 - 500 Hz, 30 Minuten pro Achse, drei Achsen (insgesamt 90 Minuten)
Handhabung und Transport
Handhabung im Labor, Betrieb
Betrieb gemäß MIL-PRF-28800F Klasse 2: Kantenfallprüfung an geeigneten Kanten auf entsprechenden Seiten des Geräts
Fallprüfung bei Transport, außer Betrieb
Gemäß MIL-PRF-28800F Klasse 2, außer Bertrieb: Falltests an sechs Flächen und vier Ecken des Geräts, aus einer Höhe von 30 cm bei insgesamt 10 Aufprallereignissen
Last Modified:
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